Bezahlbare Energie für Mittelstand und Bürger.

Beschluss des MIT-Landesvorstands am 07. Juli 2026

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion fordert die Fraktion der CDU/CSU sowie die Bundesregierung auf zu beschließen, die Stromsteuer für das produzierende Gewerbe und private Haushalte dauerhaft und ausnahmslos auf das europäische Mindestmaß (0,50 Euro pro Megawattstunde für Unternehmen) abzusenken sowie die nationale CO₂-Abgabe abzuschaffen. Ziel ist es, die Produktions- und Logistikkosten der heimischen Wirtschaft direkt an der Quelle zu senken, um die Weitergabe von Preissteigerungen an die Endverbraucher effektiv zu stoppen.

Begründung:

Die Inflation in Deutschland wird maßgeblich durch die staatlich künstlich verteuerte Energie angetrieben. Unternehmen und Handwerksbetriebe sind aufgrund der hohen Strompreise und Transportkosten gezwungen, diese Belastungen eins zu eins auf die Preise für Lebensmittel, Dienstleistungen und Konsumgüter umzulegen. Ein reines Symptombekämpfen durch Einmalzahlungen verpufft wirkungslos und heizt die Inflation durch zusätzliche Staatsverschuldung nur weiter an. Der wirksamste Weg zur Inflationsbekämpfung ist eine angebotsseitige Entlastung: Wenn der Staat die Steuern auf Energie drastisch senkt, sinken die Herstellungskosten der Unternehmen, wodurch der Preisdruck im gesamten Markt nachgibt. Dies schützt die Kaufkraft der Bürger, sichert die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands und bekämpft die Teuerung an ihrer tatsächlichen Wurzel.